Funau
Aus Lotro-Pedia
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Funau Unterberg ist ein kleiner hilfbereiter Hobbit und gerne für grosse aber auch kleine Abenteuer zu haben.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichten
Ein Fest und die Suche
Es war das schönste Fest was das kleine Völkchen in Stock jemals zu Gesicht bekommen hat. Das Erntedankfest war immer das schönste Fest. Nicht nur aus dem Auenland trafen sich groß und klein, alt und jung. Auch aus dem angrenzenden Breeland überquerten unsere Vettern die Brandyweinbrücke um dem tanzen, trinken und natürlich den neuesten Gerüchten beizuwohnen.
Dieses Jahr war das Fest etwas ganz besonderes, vor allem für mich. Florette, in meinen Augen die hübscheste unter den Hobbitdamen, sollte auch kommen. Ich kannte sie bereits als kleiner Junge, wobei ich in vergangener Zeit nicht wirklich größer geworden bin. Aber dies tut hier nichts zur Sache. Nicht die hühnenhafte Körpergösse macht einen Hobbit zum Hobbit, sondern sein Charakter. Und davon hatte Florette jede Menge. Als heranwachsendes Mädchen musste sie weg von Ihren Eltern nach Bree, um dort als Schankmaid zu arbeiten. Doch die Vögelchen zwitscherten bis ins Auenland, dass eine gewisse Deidamea aus dem fernen Land der Elben, in meiner Florette verborgene Talente entdeckt hatte und sie schließlich in die Ausbildung zur Gelehrten nahm. Sie sollte lernen zu lesen und zu schreiben, sie sollte sogar lernen Salben und Tinkturen herzustellen. Etwas was wirklich nur wenigen Menschen und noch weniger Hobbits vorbehalten blieb. Ich bin sehr gespannt wann Florette in Stock ankommen wird.
Das Fest ist im vollen Gange und nicht nur der Bär tanzt auf den Tischen. Auch mein Vetter Urdil aus Froschmoorstetten gibt sich die Ehre. Ich kenne ihn sonst als ein eher zurückhaltender und alter Hobbit, der lieber sich alles aus der Ferne betrachtet und doch immer alles besser zu Wissen scheint. Vor allem in jungen Jahren habe er eigenständig einen Drachen erlegt und mit sprechenden Bäumen Süsses Galenas geraucht. Wie dem auch sei, in jeder Geschichte steckt ja angeblich auch ein Fünkchen Wahrheit. Und in dieser Geschichte steckt wohl jede Menge gutes Gebräu. Denn Vetter Urdil tanzt heute besonders fröhlich.
Lange bis in die Nacht ging unser Erntefest. Beinahe wären die besorgten Feuerwerkskörper unkontrolliert in Bauer Marloschs Gutshaus entbrannt. Dieser Tölpel. Ich stehe zwar schon lange mit Marlosch auf Kriegsfuß und dass er dumm ist war nicht nur mir bewusst. Doch tatsächlich wollte Marlosch an diesem Abend mit seiner brennenden Fackel in sein Gutshaus hinein um die Feuerwerkskörper herauszuholen. Zum Glück waren in diesem Moment noch nicht alle Hobbits Stockbesoffen, wie es die Bewohner von Stock so gerne pfleglich ausdrücken. Mit fünf vollen Eimer von Wasser und Dung wollte man Marloschs Fackel entschärfen, was auch tatsächlich gelang. Doch der bekannte Fackelträger blieb von dieser Tat nicht verschont. Er stand nur noch da wie ein nasser Kläffer und wurde zum Gelächter des Abends.
Nach und nach verstummte das Gelächter und die Krüge blieben leer. Bis man nur noch das Gezirpe der Heuschrecken in den Sträuchern als Abendlied vernahm. Langsam zog ich mich zurück und fand auf meinem gut gepflegten Tabakfeld mit einem besten Schlammfußkraut meine Ruhe. Meine Gedanken lösten sich von dem schönen Abend und hielten an meiner Geliebten fest.
Die glühenden Sonnenstrahlen brennen mir in mein Gesicht und wecken die noch schweren Augenlieder. Ich drehe mich um und ein kalter Schauer läuft mir den Rücken hinunter. Trotz der Hitze scheint es mir so als ob ich erfriere. Dieser Anblick, genau das was meine jungen Hobbitaugen in diesem Moment ertragen müssen, quälen mich.
Bauer Marlosch hat anscheinend eine Extraschicht eingelegt und seine gesamte Lobelien Ernte über Nacht, stillschweigend eingefahren. Dieser verdammte Haarfuß, nur dass er heute morgen auf dem Markt in Hobbingen die besseren Einnahmen verzeichnen kann. Ich glühe vor Zorn.
„Herr Funau!!! Herr Funau Unterberg!!!“ tönt es nicht allzu fern. Mit stampfenden Schritten zielt Bauer Marlosch direkt in meine Richtung und kommt Näher. Ausgerüstet mit seiner Heugabel erreicht Marlosch mein Feld und brüllt rotaufbrausend. „Du verdammter Unterberg!!! Wo ist meine Ernte hin? Rede schon Du Sohn eines Orks!“ Bauer Marlosch wurde immer lauter und aus seinen Gesten konnte man recht schnell erkennen, daß anscheinend nicht er, sondern jemand anderes in der Nacht seine gesamte Ernte gestohlen hat. Und klar ist, dass natürlich immer der Nachbar die gesamte Schuld trägt.
„Marlosch, Marlosch“ sage ich. „Glaubst Du wirklich, dass ich die ganze Nacht gearbeitet habe nur um Dein mieses Kraut zu stehlen“ grinse ich über meine Worte. „Grins nicht so hinterlistig, Funau! Ich weiß, dass Du es warst. Gerade Du hast mir gestern den meisten Dung auf den Kopf geschüttet.“ Oh ja, natürlich habe ich das. Solch eine Gelegenheit bekommt man nicht ein zweitesmal. Aber Tatsache ist, dass wie groß auch mein Hass über Marlosch sein würde, ich niemals ihn bestehlen könnte. Schließlich braucht man als Bauer auch einen Konkurrent, damit man sich gegenseitig in der Preiswirtschaft orientieren kann. „Ich schwöre Dir Marlosch, ich habe mit dem verschwinden Deiner Ernte nichts zu tun!“ beruhige ich ihn. „Dann soll mir mal der Herr Schlaumeier sagen, warum ich heute morgen mein gesamtes Lobelien Feld leer finde?“ fragt Marlosch. „Hör zu Marlosch! Ich will versuchen Dir beim Auffinden Deiner Ernte zu helfen, wenn Du mich lässt. Aber glaube mir, ich bin ebenso überrascht wie Du! Lass uns meinen Vetter Urdiel aufsuchen, er kann uns sicher helfen.“
Urdiel war nicht wenig überraschend im einzigen Gasthaus von Stock, dem Goldenen Barsch aufzufinden. Zwar lag er noch bauchlinks neben dem Tresen, doch nach kurzem ruckeln und schütteln schien Urdiel wieder hell wach zu sein. „Vetter Urdiel wir brauchen deine Hilfe.“ bitte ich Ihn. „Die gesamte Ernte von Marlosch ist über Nacht verschwunden. Kannst Du uns einen Rat geben?“. Urdiel schaut noch etwas benommen aus seinen kleinen Augen und bemüht sich wortähnliche Fetzen von sich zu geben. „Drei Männer waren Nachts noch hier!“ stammelt er. „Sie kamen über die Brandyweinbrücke und informierten sich über Lobelienkraut. Komisch nicht wahr?“ lachte Urdiel herzhaft. „Ich glaube nicht, dass es da etwas zu lachen gibt.“ mischte sich Marlosch ein. „Ich glaube einer der Männer, nannte sich Torsten.“ Überlegte Urdiel. „Vielleicht hilft das euch weiter?“. „Marlosch bleib du hier in Stock und pflege meine Ernte die nächsten Tage. Ich möchte eh nach Bree reisen um etwas über Florette herauszufinden. Vielleicht bekomme ich ja auch was über deine Ernte heraus.“ Schlage ich Ihm vor. „Nun gut Herr Funau! Habt auf Euch acht.“ grübelt Marlosch im letzten Satz.
Nun gut! Was wird mit Herrn Funau passieren? Wird er Hinweise auf Marloschs Ernte finden? Oder wird er eine Spur zu Florette oder Deidamea finden?
Ausrüstung
Twinks
- Aherj Mondenschein (Jäger)
- Tonko Bohantopa (Barde)
- Isenau (Hüter)
- Halnau (Wächter)
- Tarbuk (Runenbewahrer)
Freunde
- Ledea (Kundige)
- Thayna (Hauptfrau)
- Deidamea (Jägerin)
- Thordinn (Wächter)
- Seldis (Bardin)
- Certh (Runenbewahrer)
- Thrombar (Runenbewahrer)
- Azzural (Wächter)
- Gkar (Kundiger)
- Majandra (Runenbewahrer)
- Klasaran (Jäger)
- Klarina (Schurke)
- Ellentara (Bardin)
Links
- Schwarzer Drache (Gilde für Onlinerollenspiele)
- MMOCluster
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