Cerenwyn

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Cerenwyn Gefeóvetra
Cerenwyn Nimmwinter.JPG
Rasse: Mensch
Klasse: Schurke
Beruf: Kesselflicker
Stufe: 65
Krieg-Rang: 4
Sippe: Haus Nevain
Server: Belegaer

Von Wenreflyns zweitältester Tochter heißt es bisweilen, sie habe soviel Feuer im Herzen das die Glut bis in ihre Haare reicht. Tatsächlich ist es so, dass Cerenwyn selbst unter den von Temprament nicht gerade unterversorgten Kindern Wenreflyns es immernoch schaffte, wieder und wieder die Spitzenposition an sich zu reißen. Auch sie ist über 9 Spann groß (insgesamt 1,82m), durch und durch ertüchtigt, vollbusig und ausnehmend attraktiv. Mehr noch als Wenwyn hat Cerenwyn das 'gewisse Etwas', dass es ihr erlaubt, Männer recht schnell und zielgerichtet um den Finger zu wickeln. Ein Talent, dass sie nur zu gerne einsetzt um zu erreichen, was sie will. Dabei ist Cerenwyn jedoch keineswegs tugendlos, sondern eher im Gegenteil. Ehre und Stolz bedeuten ihr ebensoviel wie ihrer vielgerühmten großen Schwester und sie würde sie niemals in Frage stellen um damit kleinliche Einzelziele zu verfolgen. Darum mag Cerenwyn Männer vielleicht locken und dabei manch übles Spiel mit ihnen treiben, aber wirklich an sich heranlassen wird sie niemanden. Sie ist eine Einzelkämpferin und ihrer eigenen Aussage nach zu tieferen, romantischen Empfindungen nicht fähig bis zu dem Tag, an dem sie sich selbst verwirklicht hat. Manche sagen auch, bis zu dem Tag, an dem sie den Richtigen trifft.

Während Wenwyn sich ihre Ausbildung selbst aneignete und Elaiwyn sich mit dem gemeinsamen Bruder in einer Phalanx schulen ließ, lernte Cerenwyn bei elbischen Jägern und Spähern nahe Bruchtal das Kämpfen. Ihr Sindarin ist daher vollkommen fließend und dem studierten von Wenwyn in der Anwendung ebenbürtig was das dialektfreie Sprechen angeht. Sie kann sich fast vollkommen lautlos bewegen, kennt endlos viele Methoden sich an einen Gegner heranzuschleichen und ihn zu erledigen ohne da irgendwer, einschließlich er selbst das mitbekommt und sich dann aus der Affäre zu ziehen, bevor man ihrer habhaft werden kann. Zu den Dingen die ihre Lehrmeister ihr mitgaben gehört auch eine Reihe von elbischen Sternensteinen, welche ihre Feinde blendet und so verwirrt, dass sie für eine Weile kampfunfähig werden. Diese besondere Waffe gehört zu den absoluten Spezialwaffen der Späherin. Abgesehen davon ist sie eine Meisterin der Klingen. Schwert und Dolch liegen Cerenwyn besser in der Hand als irgendwem sonst aus allen Kriegerinnen ihrer Generation auf die sie je getroffen ist und schon heute schafft sie es sogar, mit ihrem Ordensherren Nêlfalas längere Übungskämpfe durchzustehen und seinen kraftvollen Angriffen massiven Widerstand entgegenzubringen.

Cerenwyns Ein und Alles ist ihre kleine Schwester Elaiwyn, auch wenn sie selbst das nie zugeben würde. Sich wohl bewusst das ihr eigenes Wesen zwar nicht boshaft, aber doch von einer gewissen Verschlagenheit und Gemeinheit, sowie der Lust an Machtmissbrauch und Häme durchdrungen ist, sieht sie in Elaiwyn ihren geschätzten Gegenpart, die herzensgute kleine Schwester die niemandem etwas böses will, sich freuen kann wie ein kleines Kind und nur dann richtig wütend wird, wenn jemand ihrer Familie und ihren Freunden etwas böses will. Letzteres geht soweit, bis hin zu Elaiwyns berühmten 'geschwisterlichen Ausrastern' die sie mehrmals bekam wen Wenwyn und Cerenwyn wütend aufeinander losgingen und sich solange nicht trennen ließen, bis Elaiwyn in einem tobsuchtsartigen, verzweifelten Wutanfall beide solange boxte, bis sie aufgaben und sich beruhigten. Cerenwyn spielt Elaiwyn wahnsinnig gerne Streiche und veralbert sie nach Strich und Faden, aber immer erinnert sich Elaiwyn dann mit einem Lächeln an die Worte, die Cerenwyn manches Mal zu ihr sagte, als sie beide noch Kinder waren:

"Ich bin eine gemeine große Schwester und du wirst viel unter mir zu leiden haben. Aber solange ich da bin, wirst du unter niemand anderem leiden müssen!"

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